Das Fräulein von Scuderi

Nach der gleichnamigen Kriminalnovelle von E.T.A.Hoffmann - Theatertext von B. Scheffler, U.Kirsten-Hanne und A. Abendroth für die Klasse bearbeitet von E. Schwartz und C.A. Schmid

In diesem Theaterstück geht es um das Fräulein von Scuderi, eine französische Schriftstellerin, René Cadillac, den besten Goldschmied in Paris zu dieser Zeit und Olivier Brusson, den Gesellen des Goldschmiedemeisters, der sich in die schöne Tochter Cadillacs verliebt.

Das Theaterstück spielt auf dem Hintergrund einer nicht enden wollenden Serie von Giftmorden, die zu dieser Zeit in Paris begangen wurden. Diese Giftmorde werden aber zum Glück aufgrund der konsequenten Verfolgung durch die Pariser Polizei immer seltener. Da jedoch kommt eine neuer Art von Morden ans Licht. Viele adeliger Liebhaber werden auf dem Wegzug ihren Geliebten auf offener Strasse oder in dunklen Gassen ermordet und der Schmuck, der für ihre Frauen gedacht war, wird geraubt. Nun ruft der König selbst eine Art Polizei ins Leben, die Chambre Ardente mit ihrem Polizeipräsidenten La Regie. Diese „Polizei“ soll die Diebesbande aufspüren und die Übeltäter hinrichten. Doch es werden immer mehr Unschuldige auf das Schafott gebracht und das Morden hört nicht auf.
Nun fragt der König das Fräulein von Scuderi nach Rat, doch diese sagt nur:
„Un amant, qui craint les voleurs, n’est point digne d’amour“
was so viel heißt wie:

Ein Liebhaber, der die Diebe fürchtet, ist der Liebe nicht würdig

Der König versteht dies als Aufforderung, die Maßnahmen zur Ergreifung der Diebesbande nicht zu verstärken. Das Morden geht weiter bis das Fräulein von einem Fremden ein Geschenk bekommt. Es handelt sich um ein Kästchen mit dem schönsten Schmuck, den je ein Goldschmied gemacht hat. Das Kästchen enthält eine geheimnisvolle Botschaft…

Diese Botschaft ist von der Diebesbande. Sie wollen sich für den Satz, den das Fräulein von Scuderi dem König gesagt hat bedanken. Weshalb?

Das Fräulein fühlt sich schuldig und möchte der Sache auf den Grund gehen.

Meister Cadillac wird auf einem nächtlichen Spaziergang angefallen und ermordet, doch es wird nichts gestohlen. Der Täter hat es nur auf seinen Tod abgesehen, aber weshalb? René ist in ganz Paris bekannt als der beste Goldschmied und als frommer Ehrenmann. Bei seiner Leiche wird Olivier Brusson sein Geselle gefunden. Er wird beschuldigt der Mörder zu sein leugnet es jedoch vehement ab, ebenso Madelon, die Tochter Cadillacs.

Die Morde hören auf, was dafür spricht, dass Olivier der Kopf der Diamantenbande ist. Aber da er darauf besteht unschuldig zu sein, glaubt das Fräulein von Scuderi ihm und versucht die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.

Ist Olivier Brusson nun der Mörder oder nicht?

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Nohfelder Nachrichten
11. Mai 2018

nohfelder Nachrichten: Das Fräulein von Scuderi